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FunTa CuLa 2026 in Leipzig

Awareness bei der FunTa CuLa 26

Awareness-Team bei einem halbjährlichen Großtreffen der Round Table-Familie

Vom 16. bis 17. Januar 2026 fand in Leipzig die FunTa CuLa 2026 statt — ein etabliertes Großevent der Round Table-Familie, zu dem vor allem Mitglieder von Ladies’ Circle DeutschlandRound Table DeutschlandAgora Club Tangent Deutschland und Old Tablers Deutschland zusammenkommen. FunTa CuLa ist ein halbjährliches Treffen, das Workshops, Vernetzung, Begegnung und gemeinsames Feiern verbindet und damit Raum für Austausch, Lernen und Gemeinschaft bietet.

reflect.awareness e.V. begleitete die FunTa CuLa 2026 mit einem Awareness-Team vor Ort und unterstützte die Veranstaltenden dabei, Awareness als diskriminierungssensible Struktur in ein gemeinschaftliches, lebendiges Großtreffen zu integrieren.

FunTa CuLa: Kontext und Bedeutung

FunTa CuLa steht für ein gemeinsames Treffen der Service-Clubs — insbesondere des Round Table Deutschland und des Ladies’ Circle Deutschland — und ist geprägt von seinem „Side by Side“-Ansatz, der kollektive Verantwortung, Freundschaft und gemeinsames Handeln betont.
Das Event kombiniert in der Regel professionelle Workshops, strategische Meetings von Präsidiums- und Beiratsmitgliedern mit festen Programmpunkten, informellen Gesprächen und einem Themenwochenende mit Motto-Party. Für 2026 lautete das Motto „Space“, und hunderte Teilnehmende aus ganz Deutschland reisten zur FunTa CuLa nach Leipzig, um Ideen auszutauschen, Kontakte zu vertiefen und gemeinsam zu feiern.

Awareness-Arbeit im Format FunTa CuLa

Unsere Aufgabe bestand darin, einen sichtbaren, zugänglichen und unterstützenden Awareness-Rahmen für das Wochenende zu etablieren. Als Awareness-Team waren wir während der gesamten FunTa CuLa präsent und ansprechbar, begleiteten das Geschehen aufmerksam und boten Personen, die sich unwohl fühlten oder belastende Situationen erlebten, Gespräche, Unterstützung oder Orientierung an.

Gerade bei lebhaften Großveranstaltungen, in denen viele Menschen zusammenkommen, unterschiedliche Emotionen, Erwartungen und interkulturelle Dynamiken spürbar werden, kann Awareness dazu beitragen, Respekt, gegenseitige Anerkennung und Diskriminierungs-Sensibilität erlebbar zu machen.

Haltung, Definitionsmacht und Parteilichkeit

Unsere Awareness-Arbeit bei der FunTa CuLa 2026 basierte auf einer antisexistischen, antidiskriminierenden und machtkritischen Haltung: wir hörten zu, nahmen Perspektiven ernst und unterstützten Teilnehmende ohne Bewertung oder Relativierung ihrer Erfahrungen. Awareness verstehen wir nicht als Kontrollinstanz, sondern als Solidaritätspraxis, die Menschen befähigt, in Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen und respektvoll zu handeln.

Wirkung und Nachhaltigkeit

Die Präsenz eines Awareness-Teams bei FunTa CuLa stärkt die Sichtbarkeit von diskriminierungssensiblen Strukturen auch in nicht-öffentlichen, ehrenamtlichen Großveranstaltungen. Awareness trägt dazu bei, Räume zu schaffen, in denen Begegnung, Austausch und Reflexion möglich sind — nicht nur beim Konsum von Inhalten oder beim Feiern, sondern auch im gemeinsamen Lernen und im Umgang mit Differenzen.

Wir danken den Veranstaltenden und allen Teilnehmer:innen für das Vertrauen und den offenen Austausch während der FunTa CuLa 2026 und freuen uns auf zukünftige Kooperationen in der Kleeblatt-Familie.